/ Februar 21, 2019/ Aspirantenjahr Vorbereitungen, Stellensuche

Wenn du dich dafür entschieden hast, nach deinem Pharmazie-Studium eine berufliche Laufbahn in der Apotheke einzuschlagen, musst du dir als ersten Schritt einen Ausbildungsplatz in einer Apotheke sichern.

Offene Stellen findest du auf der Seite der Pharmazeutischen Gehaltskasse.

Alternativ kannst du auch Apotheken direkt kontaktieren. Wenn dort grundsätzlich Aspiranten ausgebildet werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die derzeitige Stelle wieder nachbesetzt wird.

Die perfekte Stelle

Obwohl das Angebot für Aspirantenstellen überschaubar ist und du deshalb nicht allzu wählerisch sein kannst, ist es trotzdem sinnvoll darüber nachzudenken, wo man sich zuerst bewerben will, um die perfekte Stelle zu finden. Dabei musst du zuerst klären, was die „perfekte Stelle“ für dich ausmacht. Aus unserer Sicht sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

Ort und Mobilität

In der Stadt oder am Land? Wie du dir vorstellen kannst ist die Kundschaft sehr unterschiedlich.

In der Stadt ist ein Auto nicht unbedingt notwendig (Kostenersparnis). Du musst dir eine Wohnung suchen, es gibt vielfältige Kunden und verhältnismäßig mehr Laborarbeit, wobei auch mehr Substitutionspatienten anzutreffen sind.

Am Land ist ein Auto notwendig und du musst dir vielleicht auch eine Wohnung suchen (günstiger als in der Stadt). Die Apotheke hat einen eher kleineren Kundenstamm, wobei hauptsächlich Stammkunden anzutreffen sind.

Zeitpunkt

Bei einem nahtlosen Übergang vom Studium zur Apotheke solltest du früh genug mit der Suche anfangen. Du solltest wegen der Doppelbelastung spätestens 2-3 Monate vor der Diplomprüfung beginnen, einen Monat vorher ist man meistens mit der Diplomprüfung beschäftigt.

Welche Art von Apotheke

Es wird zwischen öffentlicher Apotheke und Krankenhausapotheke unterschieden.

Die öffentliche Apotheke ist mit etwa 1370 die am größten vertretene Form einer Apotheke. Hier werden Arzneimittel, frei verkäufliche Waren ohne Rezept etc. an den Kunden abgegeben und über mögliche Risiken aufgeklärt.

Krankenhausapotheken (42 in Österreich) versorgen Krankenhäuser mit spezifischen Geräten und Arzneimittel. Im Labor werden Zytostatika, Infusionslösungen, Salben etc. individuell hergestellt. Apotheker können direkt mit Ärzten interagieren und sich über Medikationen direkt austauschen. Der Nachteil hierbei ist, dass die Aspirantenprüfung sich auf öffentliche Apotheken bezieht und du daher mehr theoretisch lernen musst. 

Hier findest du Stellen

Die Pharmazeutische Gehaltskasse ist bei der Stellensuche wichtig (am besten nach Stellenart „Aspirant“ links oben filtern), dieses Angebot ist auch in der ÖAZ ersichtlich.

Bei Apotheken deiner Wahl kannst du persönlich nachfragen, ob Sie auf der Suche nach einen Aspiraten sind.

 

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